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Leistungsverzeichnis

Neurologie

Diagnostische Ausstattung

Klinische Neurophysiologie

  • Digitale Elektroenzephalographie
  • Videopolygraphie (Standort Indersdorf)
  • Schlafapnoe-Screening
  • Evozierte Potentiale (Messung der Nervenbahnen)
  • Nervenleitgeschwindigkeit (Elektroneurographie)
  • Muskeluntersuchung (Elektromyogramm)
  • Magnetstimulation des Nervensystems
  • Videonystagmographie
  • Optokinetik
  • Autonome Funktionstests (Herzratenvariabilität, sympathischer Hautreflex)

Neurosonologisches Labor

  • Dopplersonographie
  • Farbduplexsonographie (Ultraschall der hirnzuführenden Gefäße) 
  • Transcranielle Dopplersonographie (direkte Untersuchung der Hirngefäße)
  • Transcranielle Farbduplexsonographie (Unterschall der hirnversorgenden Gefäße)
  • Kontrastmittel TCD bei angeborenen Herzfehlern
  • Emboliedetektion

Bildgebung

  • Computertomographie
  • Magnetresonanztomographie mit Angiographie
  • Digitale Subtraktionsangiographie der Hirngefäße

Schlafmedizinisches Zentrum

Diagnostisches Spektrum

Das Diagnosespektrum in unserem schlafmedizinischen Zentrum umfasst durch den interdisziplinären Ansatz folgende Erkrankungen bei Patienten über dem elften Lebensjahr:

1. Dyssomnien

  • Intrinsische Dyssomnien: Schlafstörungen, denen eine Schlafstörung zugrunde liegt, die einer „inneren“ Ursache wie Schlafapnoe, Narkolepsie oder Restless legs zuzuordnen sind
  • Extrinsische Dyssomnien: Schlafstörungen, deren Ursache in einer „äußeren“ Ursache zu finden sind. Dazu gehören das Schlafmangelsyndrom, umgebungsbedingte Schlafstörungen, psychoreaktive Schlafstörungen usw.
  • Störungen des zirkadianen Schlafrhythmus: Beispiele hierfür sind Schlafstörungen bei Schichtarbeit, Jet-Lag, Irreguläre Schlaf-Wach-Muster

2. Parasomnien

  • Aufwachstörungen: Pavor nocturnus; Schlafwandeln; Schlaftrunkenheit
  • Schlaf-Wach-Übergangsstörungen: Einschlafmyoklonus, Nächtliche Wadenkrämpfe, Sprechen im Schlaf
  • REM-Schlaf-gebundene Parasomnien: Alpträume, Schlaflähmung, Verhaltensstörung im REM-Schlaf
  • Andere Parasomnien: Bruxismus, Enuresis nocturna, Laryngosmasmus

3. Schlafstörungen bei psychiatrischen, neurologischen und internistischen Erkrankungen

  • Panikerkrankungen
  • Demenzen
  • Epilepsie
  • Fibromyalgie
  • COPD
  • schlafgebundenes Asthma
  • schlafgebundene Kopfschmerzen

Im Sinne einer effizienten Therapie kommt bei uns die Stufentherapie zum Einsatz.

Therapeutisches Spektrum

Das Therapiespektrum umfasst Aufklärung, Schlafhygiene, Entspannungsverfahren, Langzeitbegleitung bei Insomnie, Schlafrestriktion, Paradoxe Intention, Stimuluskontrolle.

Medikamentöse Therapien umfassen das Spektrum der Hypnotika bzw. Benzodiazepinagonisten, vigilanzsteigernder Medikamente wie Modafinil und Gamma-Hydroxy-Buttersäure sowie die Medikamente zur Substituion bei Mangelerscheinungen und zur Behandlung der nächtlichen Beinbewegungen (RLS und PLM). Dabei werden immer häufiger sogenannte Dopaminagonisten (auch in Pflasterform) eingesetzt.

Beatmungsformen wie CPAP, Bi-Level, Bi-Level-St, volumenkontrollierte Beatmung und Beatmung bei periodischer Atmung (Cheyne Stokes Atmung). Für die dazugehörigen Atemmasken steht eine Auswahl von etwa 30 verschiedenen Modellen in allen Größen bereit. Sauerstoff wird unter Umständen additiv unter transkutaner CO2-Messung zugeleitet. Zur Milderung eventuell auftretender Rhinitisprobleme und Druckstellen durch die Beatmungsmasken stehen dem Team eine Reihe von Tricks und Hilfsmitteln aus langjähriger schlafmedizinischer Erfahrung zur Verfügung. Ebenso werden häufig bei zu erwartendem Therapieerfolg Rückenlagevermeidungstrainings eingesetzt.